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Die richtige Positionierung zu Zeiten von
Black Friday & Cyber Week 

Die richtige Positionierung zu Zeiten von Black Friday & Cyber Week

Wie du mit Online-Giganten Amazon & Co. während des
Black Fridays & der Cyber Week mithalten kannst!

Black Friday wird nicht nur oft mit Online-Angeboten, Deals und Schnäppchen assoziiert, sondern auch mit dem beliebten Online-Giganten Amazon und seine Schnäppchen. Der „Black Friday“ naht und ist in Österreich als Start der Weihnachtseinkäufe beliebter als in anderen Ländern, machte die Offerista Group in ihrer Studie „Kaufverhalten zu Weihnachten im europäischen Vergleich“ bekannt. Laut Handelsverband Österreich nutzen knapp 55% der Black Friday-Shopper ausschließlich das Internet für die Suche nach Angeboten, rund 41% planen zusätzlich einen Besuch in lokalen Geschäften und 5% wollen ganz klassisch shoppen gehen.

5 Punkte die du dir im Kampf gegen Online-Riesen merken solltest

Annett Polaszewski-Plath (Managing Director für DACH beim Finanzdienstleister Mollie) ist überzeugt, dass auch KMUs eine größere Rolle neben den dominierenden Größen im Online-Handel spielen können. Die „Cyber-Week“ und der „Black Friday“ sind ihrer Meinung die idealen Schaufenster, um bestehende Kund*innen zu re-/ aktivieren und neue zu generieren. 

Die Finanz-Expertin hat fünf Punkte ausgemacht, für Kampf gegen Online-Riesen:

  • Eine dezidierte Wachstumsmentalität, für kontinuierlich Optimierung und rechzeitige Trendidentifikation 
  • Eine robuste kommerzielle Infrastruktur, die sich nahtlos in die Infrastruktur des Webshops einbinden lässt.
  • Ein effizientes Auswerten der Zielgruppen Daten und die der Käufer*innen, um ein personalisiertes E-Commerce-Erlebnis zu schaffen.
  • Ein reibungsloser Shopping-Prozess, durch eine schnelle Skalierung mit ineinandergreifenden Ressourcenplanung Systeme, CRM-Software, Analysetools und Versandlösungen
  • Sicherstellung der Zahlungsmöglichkeiten aller Anbieter, die vom spezifischen lokalen Markt bevorzugt werden.

Die Website-Performance muss gerade für Online-Shops
einwandfrei funktionieren 

Das Wiener Logistik-Startup Logsta hat einen Ratgeber spezifisch für Online-Shops verfasst, perfekt für das Umgehen eines Black Friday Chaos seitens des Unternehmens:

  • Einen gründlichen Website Check, um gegebenenfalls technische Verbesserungen vorzunehmen und Prozesse zu optimieren
  • Eine kurze Ladezeit der Website, vor allem auf mobilen Geräten
  • Einen übersichtlichen Aufbau des Online-Shops, mit einer Suchleiste, einer prominenten Präsentation der Black Friday Produkte und einer eigenen Kategorie
  • Ein transparenter Bestellvorgang. Es soll auf einen Blick erkennbar sein, welche Bezahl- und Versandoptionen es gibt, wie lange der Versand zu Black Friday dauern wird und wie viel es kostet.
  • Den Kund*innen mehrere klar ersichtliche Optionen bieten, durch mehrere Bezahlvarianten und Bestelloptionen. Je mehr abgedeckt wird, desto besser, denn jede und jeder hat andere Vorstellungen und Wünsche, in Bezug auf Bestellungen.

Vorsicht nicht jeder darf mit den Bezeichnungen Black Friday und Cyber Monday werben, ausgenommen die Östereicher*innen

In Bezug auf das Marketing zu Black Friday und Cyber Monday, hat Österreich im Vergleich zu Deutschland einen großen Vorteil. In Deutschland sind beide Begriffe eingetragene Marken und dürfen ohne Genehmigung der „Black Friday GmbH“ mit genau dieser Wort-Kombination nicht beworben werden, sonst drohen empfindliche Strafen.In Österreich hingegen darf man mit Black Friday und Cyber Monday werben. Das österreichische Patentamt hat das Ansuchen der Firma auf Eintragung einer internationalen Marke abgelehnt.

Logstas hat noch Marketing-Tipps für den Black Friday auf Lager

Das Logistik-Startup hat auch zum Marketing Thema ein paar hilfreiche Tipps in Petto, um in der Masse der Black Friday-Anbieter aufzufallen:
 
  • Es gilt: Weniger ist mehr. Bei geringem Werbebudget sollte sich auf eine handvoll Produkte beschränkt werden, welche nicht zu sehr streuen und beworben werden sollen. Kombiniere die gefragtesten Produkte mit denen, die eine gute Marge bescheren.
  • Eine Auswertung der vergangenen Black Friday-Aktionstage und das Auschecken der Konkurrenz sind klare Indikatoren, in welche Richtung es gehen könnte.
  • Dabei sollte man sich auf ein paar Highlights beschränken, um diese Produkte auf allen Werbekanälen richtig zu pushen.
  • Kombiniere Produkte zu möglichen „Bundles“, So wird den Kund*innen einen finanziellen Mehrwert geboten und im Endeffekt bessere Marge für das Unternehmen.
  • Vermeide Überforderung durch zahlreiche Top-Angebote, um die Kaufentscheidung und den Black Friday-Sale so einfach wie möglich zu halten. 

 

Tipps für E-Mail- und Social Media-Marketing zum Black Friday:
 
  • Aufbereitung eines speziellen Newsletter, nutze dabei bestehende E-Mail-Listen, um die Kund*innen vorzubereiten.
  • Den aktuellen Black Friday nutzen, um ein E-Mail-System einzurichten und Kund*innen mit einem extra Rabatt zur Registrierung zum Newsletter zu bewegen.
  • Werbung auf Instagram, Facebook und Co. schalten, ohne zu Übertreiben
  • Erstelle einen Blogartikel zu „Black Friday“, mit einer eigenen Unterseite für den Sale über entsprechend viele Inhalte zum Thema und Update über den Online-Shop. Um neben den einmaligen Angeboten den Kund*innen zu zeigen, dass der Tag etwas Besonderes ist, kann das Logo schwarz gefärbt werden und ein sichtbaren Countdown eingerichtet werden.
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